Pfarrbläser im Advent 2025

Pfarrbläser im Advent 2025

Die Adventszeit war für uns angefüllt mit vielen Auftritten. Ob in größerem Rahmen wie bei der Eröffnung des besonderen Weihnachtsmarktes und beim Offenen Singen in St. Dionysius oder in kleinerem Rahmen in vielen Einrichtungen: Wir konnten unseren musikalischen Teil zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest beitragen. Viele positive Reaktionen, seien sie in Worte gefasst oder einfach an den Gesichtern oder dem Applaus abzulesen, sind ein schöner und motivierender Dank.

Das Weihnachtskonzert am 3. Advent war auch im Jahr 2025 so etwas wie unser "Saisonhöhepunkt". Zu Beginn ein feierlicher Paukenschlag: Das Hallelluja aus Händels Messias. Locker-flockige Swing-Rhythmen bei dem Medley "A happy winter holiday" und bei "The most wonderful time of the year" luden zum Mitwippen ein. Klassisch und vertraut, aber durch die Arrangements auch "etwas anders" als sonst gehört: "Es kommt ein Schiff geladen" und "Away in an manger". Apropos "etwas anders": Bei "The nightmare before christmas" ging es bisweilen "schräg" zu, interessante Musik durchbricht eben gerne auch Hörgewohnheiten. Was wäre Weihnachten ohne Glockenklang? "Sweet bells fantasy" rief das in Erinnerung. Feierlich und bei keinem unserer Weihnachtskonzerte wegzudenken: "Tochter Zion". "Let the bells ring" - auf einem ukrainischen Weihnachtslied basierend - und "Von guten Mächten" - aus der Feder Dietrich Bonhoeffers - brachten eindrücklich in Erinnerung, wie nötig die Welt das Licht von Weihnachten braucht. Welche Emotionen Musik auslösen kann, wurde besonders bei melancholisch anmutenden Stücken wie "Walking in the air" und "O holy night" spürbar. Eine bereichernde Klangfarbe hielt "Fairytale of New York" bereit: Hier werden Irish Folk mit Elementen eines Weihnachtsliedes verknüpft. Nicht zu vergessen: Die Mitsinglieder: Kräftig gesungen und mit Trompetensoli "vergoldet" versetzten spätestens "Engel auf den Feldern" und "O Du fröhliche" in Weihnachtsstimmung. Zum Abschluss: Der Klassiker "White Christmas".

Die Kirche war voll besetzt und viele Reaktionen , die uns erreicht haben, zeigen, dass das Konzert unser Publikum erfreut hat. Lang anhaltender Applaus war ein schöner und motivierender Dank. Und auch der Spendenerlös ist ein schönes Zeichen für Wertschätzung und Unterstützung der Orchesterarbeit.

Vielen Dank auch an Konny Janssen, die durch das Programm führte. In ihrer unnachahmlichen Art, Bodenständigkeit mit Humor und nachdenklichen Tönen zu verbinden, hat sie den richtigen Ton gefunden und zu einem gelungenen Konzert beigetragen.

Das Weihnachtskonzert war auch der angemessene Rahmen, uns von unserem musikalischen Leiter, Stefan Mang, zu verabschieden. Er hat sich beruflich verändert und steht uns deshalb im neuen Jahr nicht mehr zur Verfügung.

 

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