Es ist ja quasi schon ein Allgemeinplatz: „Singen tut gut“ - dem Körper wie der Seele. Und wenn gemeinsam gesungen wird, und an einem inspirierenden Ort und zu einem inspirierenden Zeitpunkt, gilt das erst recht. So zu erleben beim Offenen Weihnachtssingen in St. Dionysius. Überwältigend schon die Resonanz: Viele Besucher fanden keinen Sitzplatz mehr und nahmen mit Stehplätzen Vorlieb, um bei der rund zweistündigen Veranstaltung dabei sein zu können.
Regionalkantor Niklas Piel war überrascht von diesem Andrang und musste einräumen, nicht genügend Programme für jeden und jede zu haben, verbunden mit dem Versprechen auf „Besserung“ im kommenden Jahr. Er moderierte das wohl durchdachte Programm, das adventlich begann und mehr und mehr weihnachtlich wurde, launig, und er ließ es auch an interessanten Informationen nicht fehlen. Z.B.: "Evangelische singen traditionell schneller als Katholikinnen und Katholiken". Gut zu wissen. Zum Glück pendelte man sich ein.
Abwechselnd unterstützten die Orgel, der Kirchenchor, das Vokalensemble der Gemeinde und wir Pfarrbläser den Gesang, unterbrochen durch Chor- und Instrumentalstücke. Ein anregendes und abwechslungsreiches Programm. Der Funke zwischen allen Beteiligten - Musikerinnen und Musikern wie der Chorgemeinde - sprang fühlbar über. Das bescherte allen einen wunderschönen musikalischen Abend, der vortrefflich auf die letzten Adventstage und das Weihnachtsfest einstimmte. Fröhliche Gesichter und lang anhaltender Applaus waren auch für uns Pfarrbläser schöne Zeichen.